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To move with the ground,
to bend the wind

Pauline Boudry / Renate Lorenz, Ramin Haerizadeh, Rokni Haerizadeh, Hesam Rahmanian, nasa4nasa, Émilie Pitoiset, Thomias Radin, Ala Savashevich, Bárbara Wagner & Benjamin de Burca, Isaac Chong Wai

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Im Fokus der Gruppenausstellung To move with the ground, to bend the wind stehen soziale und politische Dimensionen des Tanzes. Ob im Alltag oder auf der Bühne, unsere Körper erzählen Geschichten, die von den individuellen und kollektiven Erfah­rungen zeugen, die sich in sie einschreiben. Dies ist besonders im Tanz der Fall, der gesellschaftliche Verhältnisse nicht nur spiegelt, sondern zugleich verhandelbar machen kann, indem er Raum für Kritik und Selbstermächtigung, Widerstand und Transformation öffnet. 

In der Ausstellung verbinden sich verschiedene Körper und Bewegungen, ohne in einer einzelnen alleinig-dominanten Choreografie aufzugehen. Und doch kreisen sie gemeinsam: um Körperpolitiken, Macht­verhältnisse und Marginalisierung, Auf­begehren, Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Immer wieder offenbart sich dabei nicht zuletzt auch das utopische Potenzial des Körpers.

„Dancing is what we make of falling"
„Tanzen ist das, was wir aus dem Fallen machen"
Fred Moten, The Little Edges, 2014

Kuratiert von Viktor Hömpler

Die Ausstellung wird gefördert durch die Stiftung Niedersachsen, die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die OLB-Stiftung.